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Dr.Weyrauch: moderne Vitaminversorgung Feuerstrahl Nr.17:

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Hochdosierte Vitamine, Glutaminsäure und Lecithin. Besonders geeignet bei hoher Beanspruchung, im Winter

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Beschreibung

Vitaminbooster mit hochdosierten B-Vitaminen

Von einem kurmäßigen Einsatz hochdosierter Vitamine profitieren Turnierpferde am Ende der Saison ebenso wie Absetzer oder Zuchtstuten, die besondere Ansprüche an die Vitaminversorgung haben. Auch ältere Pferde oder Rekonvaleszenten leben sichtlich auf, wenn vor allem die Vitamine des B-Komplexes und andere antioxidative Nährstoffe in besonders bioverfügbarer Form gefüttert werden. Wir empfehlen den Nr. 17 Feuerstrahl vor allem Ende Oktober und Anfang Februar als Ergänzung in einer "vitaminarmen" Zeit.

Nr. 17 Feuerstrahl ist ein Vitaminbooster, in dem besonders die Vitamine des B-Komplexes in eine schnelle und transportfreudige Grundlage aus Honig, Bierhefe, Lezithin, sowie dem Extrakt aus roten Früchten und Lycopin eingebettet sind. Damit wird die Bioverfügbarkeit der Vitamine verbessert und ein Vitaminspareffekt erwirkt.

Vitamin B12 für Hochleistung und Gesundheit

Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen die Vitamine A, D, E und K, zu den wasserlöslichen Vitamin C und die B- Vitamine. Hier ist vor allem das cobalthaltige Vitamin B12 von besonderem Interesse. Ein Mangel an Vitamin B12 wird u.a. für das Entstehen von nitrosativem Stress (und dadurch ausgelöste Mitochondriopathien) verantwortlich gemacht, der wiederum ursächlich für das Entwickeln sogenannter Multisystem-Erkrankungen (Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen, Konzentrationsstörungen, Auffassungsschwierigkeiten und Depressionen) sein soll.

Vitamin B12 ist im Stoffwechsel eingebunden in ein System, das aggressive Stickstoffmonoxid-Radikale abfängt und so die Zellatmung und -gesundheit befördert. Vitamin B12 ist im Leistungssport unentbehrlich. Eine ausreichende Zufuhr an Vitamin B12 sorgt für widerstandsfähige, knackige rote Blutkörperchen, die den eingeatmeten Sauerstoff durch die kleinsten Kapillaren in die Peripherie des Körpers zu leiten. Damit wird die Durchblutung von Muskeln, Gehirn, Haut und innerer Organe verbessert, was neben Hochleistungssportlern auch sehr alten Pferden extrem zu Gute kommt.

Vitamine für die Nervenkraft

Die bedarfsgerechte Zufuhr an Vitamin B, Lecithin und Glutamin ist wichtig für die Regeneration der Nervenzellen. Ein Mangel an Vitamin B führt zu nervösen Störungen, Hirnentwicklungsstörungen, Psychosen und vielen weiteren mentalen Problemen. Während der Mangel an Vitamin B1 zusätzlich zu Krämpfen und Lähmungen führt, kommt es beim Vitamin B2 - Mangel eher zu Schleimhaut- und Hautproblemen. Vitamin B6 - Mangel führt neben Störungen des Nervengewebes zu mangelndem Muskelaufbau. Biotin wirkt als Coenzym. In Mangelexperimenten wurden Muskel- und Hautprobleme sowie Haarwachstumstörungen festgestellt. Biotin soll angeblich das Hufwachstum anregen.
Die Aktivierung vieler B-Vitamine ist von einer bedarfsgerechten Spurenelementversorgung abhängig. In Anbetracht der KPU - Diskussion nicht unerheblich.

Neuere Erkenntnisse zum Thema Vitamin D

Vitamin D ist derzeit im Fokus der Ernährungsforschung. Da zumindest beim Menschen die körpereigene Bildung nicht ausreicht wird eine Supplementierung empfohlen. Ein Mangel an Vitamin D steht im Zusammenhang mit Störungen des Insulinstoffwechsels und erhöhtem Entzündungsgeschehen. Eine erhöhte Zufuhr an Vitamin D konnte bei menschlichen Patienten mit Glucoseintoleranz die Insulinresistenz signifikant mindern (Pharmazeutische Zeitung Juni 2012). Vitamin D und Vitamin K sind nicht nur knochenstabiliserend sondern immunstärkend und scheinen eine bedeutende Wirkung bei der Bekämpfung von Adipositas bzw. EMS zu haben. Solche Erkenntnisse darf man durchaus auf das Pferd übertragen.

Hohe Bioverfügbarkeit durch Mikronährstoffe aus Pflanzen

Im Vergleich zu allen anderen dr.Weyrauch-Produkten haben wir ausnahmsweise synthetische Vitamine (außer beim Vitamin E) verwendet, da es nicht möglich war, die Vitamine aus natürlichen Quellen zu beziehen. Diese sind jedoch in der Pulverform in eine Grundlage aus getrocknetem Honig und roten Früchten eingebunden, um eine besonders hohe Verfügbarkeit der Vitamine zu gewährleisten. Nr. 17 Feuerstrahl ist wie alle dr.Weyrauch-Produkte frei von Konservierungs-, Aromastoffen oder Bindemitteln!

Im Nr. 17 Feuerstrahl sind die Vitamine in eine Basis aus hochwertigen antioxidativ wirksamen Nährstoffen wie Anthocyanen aus der Heidelbeere, speziellen Polysacchariden aus der Gojibeere und Lycopin aus der Tomate eingebettet. Dadurch entsteht ein "Vitaminspareffekt". Zudem wurden Glutamin und Lecithin, zwei wesentliche Bausteine für das Nervensystem in die Rezeptur aufgenommen. Glutamin ist eine wichtige Aminosäure mit großer Bedeutung für die Muskulatur, die Zellgesundheit, die Denk- und die Merkfähigkeit.

Nr. 17 Feuerstrahl Pulver

Der Feuerstrahl in Pulverform basiert auf einer Grundlage von Lecithin, Granatapfelschalen, Schwarze Johannisbeeren, Heidelbeeren, Aroniafrüchten sowie getrocknetem Honig. Der hohe Anteil an Sekundären Pflanzenstoffe aus den roten Beeren sowie dem Gojibeerenextrakt und dem Lycopin macht dieses Vitaminpräparat einmalig und unvergleichlich. Alfalfa-Extrakt liefert natürliches Vitamin K1 aus Chlorophyll.


Guter Helfer und Notanker

Der Nr. 17 Feuerstrahl wird am besten situationsbedingt oder regelmäßig im Fellwechsel zum Ausgleich etwaiger Vitaminmangelzustände auf der Basis von Nr. 4 Goldwert, Nr. 19 Mordskerl, Nr. 21 Beinhart, Nr. 2 Standfest oder Nr. 1 Alles fliesst gefüttert. Eine dauerhafte Zufütterung wird, wenn, dann nur in niedriger Dosierung oder wenn kein Weidegang möglich ist, empfohlen.

Im Gegensatz zur üblichen Lehrmeinung werden die B-Vitamine nicht gleich ausgeschieden sondern reichern sich bei kurmäßiger hoher Fütterung im Plasma und Gewebe an. Das macht eine stoßweise Fütterungen sinnvoll ("Klinische Bedeutung von Vitamin B1, B6, B12 in der Schmerztherapie", N.Zöllner et al.Steinkopff Verlag 1988).

Zusammensetzung Nr. 17 Feuerstrahl:

Heidelbeeren, Granatapfelschalen, Lezithin, Schwarze Johannisbeeren, Aroniabeeren

Zusatzstoffe/kg:

Vitamin A
als Retinylacetat (3a672a) 75.000 I.E.
Vitamin E
als natürliches Vitamin E (3a700) 10.000 mg
Vitamin D
als Cholecalciferol (3a671) aus Flechtenextrakt 37.500 I.E.
ß-Carotin (3a160 (a)) 2.500 mg
Vitamin K1 als Phyllochinon 125 mg
Vitamin C Ascorbinsäure (3a300) 25.000 mg
Vitamin B1 als Thiaminhydrochlorid (3a820) 4.000 mg
Vitamin B2 als Riboflavin (3a825i) 2.000 mg
Vitamin B3 (Niacin) als Nicotinsäure (3a314) 1.500 mg
Vitamin B5
als Calcium-D-Pantothenat (3a841) 1.500 mg
Vitamin B6 als Pyridoxinhydrochlorid (3a831) 3.000 mg
Folsäure
als Pteroylmonoglutaminsäure (3a316) 1.000 mg
Biotin (3a880) 40.000 mcg
Vitamin B12 als Cobaldamin 50.000 mcg
Cholin als Cholintartrat (3a890) 15.000 mg
Carnitin als Carnitintartrat (3a911) 30.000 mg
Glutamin 75.000 mg
Gojibeerenextrakt
(50% Polysaccharide) 50.000 mg
Heidelbeerextrakt (10% Anthocyane) 2.500 mg

Analytische Bestandteile:

Rohprotein 10%, Rohfett 6%, Rohfaser 3%, Rohasche 5%, Natrium 0%

Fütterungsempfehlung:

Fütterungsmenge 20 bis 40g (1 bis 2 Meßlöffel) pro Pferd und Tag, Ponys und Kleinpferde entsprechend weniger.Wegen des erhöhten Vitamingehalts bitte nicht mehr als täglich 80g pro Pferd und Tag füttern.

Wann entsteht ein Vitaminmangel beim Pferd?

Stress-Situationen erhöhen den Vitaminbedarf beträchtlich. Davon betroffen sind stark geforderte Turnierpferde, deren Reserven an antioxidativen Stoffen und "Nervenfutter" am Ende der Saison regelrecht aufgebraucht sind. Bei Pferden mit dem Equinen Cushing Syndrom (ECS) können Mängel im Bereich der B-Vitamine durch die erhöhten ACTH- und Cortisolwerte auftreten (Berg et al. (2006)).

Ein Vitaminmangel kann durch fehlenden Weidegang im Winter auftreten. Hier sind vor allem die fettlöslichen Vitamine betroffen. Dazu gehört ebenso ein sinkender Gehalt an ß-Carotin im Heu über die Winterzeit.

Werden Pferde im Stall oder auf der Koppel eingedeckt gehalten, kann fehlendes Sonnenlicht zu einem Vitamin D- Mangel und damit u.a. zu Knochenproblemen, aber auch Störungen des Immunsystems und des Fettstoffwechsels führen.

Wenn Pferde durch Leberprobleme sehr stark belastet sind, steigt vor allem der Bedarf an B-Vitaminen. Durchfall, Antibiotika-Behandlungen und Wurmbefall können den Verdauungstrakt in Mitleidenschaft ziehen, so dass die körpereigene Vitamin B-Synthese beeinträchtigt ist. Wenn Krankheit und Alter den Organismus geschwächt haben oder Zuchtstuten intensiv auf ihre Fruchtbarkeit vorbereitet werden sollen, ist eine hochwertige Vitaminisierung von Vorteil.

Weitere gesicherte Auslöser vor allem für einen Mehrbedarf an Vitamin B12 sind virale, bakterielle und parasitäre Infektionen, physische Traumata, besonders im Bereich des Halses und Kopfes, Instabilitäten der Halswirbelsäule, schwere psychische Traumatisierungen sowie toxische Belastung mit diversen Umweltgiften und Chemikalien (Insektizide, Pestizide, Lösungsmittel, Schwermetalle, Farbstoffe und Konservierungsmittel (Pall, Martin L. 2007)

Vitamine in der Zucht

Laktierende Stuten geben Vitamine des B-Komplexes nur an das Fohlen über die Milch weiter, wenn sie selbst ausreichend mit B- Vitaminen versorgt sind. Für die Fohlen bedeutet eine gute Vitamin B-Versorgung vor allem Nervenstärke für die Zukunft und damit mehr Offenheit für neue Situationen. Eine Unterstützung des Absetzers durch eine gute Vitaminversorgung in dieser schweren Zeit macht Sinn.

Wie erkennt man einen Vitaminmangel beim Pferd?

Leistungsabfall, Unkonzentriertheit und Nervosität, aber auch allgemeine Schwäche und schlechte Regenerationsfähigkeit, eventuell auch extreme Freßunlust können auf diverse Vitaminmängel hinweisen. Erdefressen trotz guter Mineralisierung (Vitamin B12 –Mangel) und Kotfressen trotz guter Spurenelement- und Faserversorgung sind Zeichen für einen Vitaminmangel. Auf Belastungen durch nitrosativen Stress (und damit indirekt auf einen Vitamin B12 -Mangel) weisen Müdigkeit und frühzeitige Erschöpfung, chronische Schmerzen, Ängstlichkeit und Panikattacken, Störung der Immunfunktion; Störungen des Magen-Darm-Trakts, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Störungen des Hormonhaushalts hin (Pall 2007).

Reicht die Versorgung durch Vitamine in klassischen Mineralfuttern?

Das ist ein großes Problem. Beim gesunden, unbeanspruchten Pferd ist der Bedarf an Vitaminen sicherlich überschaubar. Da wirft sich die Frage auf, ob die kleinen Mengen an zum Beispiel teuren B-Vitaminen, die in Mineralfuttern zugesetzt sind wirklich Sinn machen oder die großen Mengen an günstigen Vitaminen - z.B. Vitamin A - nicht des Guten zuviel sind?

Auf der anderen Seite gibt es Bedarfssituationen (siehe oben), die eine erhebliche Zufuhr an z.B. Vitamin D, Vitamin E oder den B - Vitaminen (Leber- und Darmerkrankungen) erfordern, bei denen ein normales Mineralfutter den Vitaminbedarf nicht einmal im Ansatz decken kann.

Der Wunsch nach der "allumfassenden" bedarfsgerechten Fütterung ist nicht so einfach zu realisieren und oft stellen Mineral-Vitamin-Futter eine Art Augenwischerei dar.
Quelle: Dr.Weyrauch

pferde-reformhaus

Dr.Weyrauch: moderne Vitaminversorgung Feuerstrahl Nr.17:

Ab CHF 88.00

Vitaminbooster mit hochdosierten B-Vitaminen

Von einem kurmäßigen Einsatz hochdosierter Vitamine profitieren Turnierpferde am Ende der Saison ebenso wie Absetzer oder Zuchtstuten, die besondere Ansprüche an die Vitaminversorgung haben. Auch ältere Pferde oder Rekonvaleszenten leben sichtlich auf, wenn vor allem die Vitamine des B-Komplexes und andere antioxidative Nährstoffe in besonders bioverfügbarer Form gefüttert werden. Wir empfehlen den Nr. 17 Feuerstrahl vor allem Ende Oktober und Anfang Februar als Ergänzung in einer "vitaminarmen" Zeit.

Nr. 17 Feuerstrahl ist ein Vitaminbooster, in dem besonders die Vitamine des B-Komplexes in eine schnelle und transportfreudige Grundlage aus Honig, Bierhefe, Lezithin, sowie dem Extrakt aus roten Früchten und Lycopin eingebettet sind. Damit wird die Bioverfügbarkeit der Vitamine verbessert und ein Vitaminspareffekt erwirkt.

Vitamin B12 für Hochleistung und Gesundheit

Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen die Vitamine A, D, E und K, zu den wasserlöslichen Vitamin C und die B- Vitamine. Hier ist vor allem das cobalthaltige Vitamin B12 von besonderem Interesse. Ein Mangel an Vitamin B12 wird u.a. für das Entstehen von nitrosativem Stress (und dadurch ausgelöste Mitochondriopathien) verantwortlich gemacht, der wiederum ursächlich für das Entwickeln sogenannter Multisystem-Erkrankungen (Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen, Konzentrationsstörungen, Auffassungsschwierigkeiten und Depressionen) sein soll.

Vitamin B12 ist im Stoffwechsel eingebunden in ein System, das aggressive Stickstoffmonoxid-Radikale abfängt und so die Zellatmung und -gesundheit befördert. Vitamin B12 ist im Leistungssport unentbehrlich. Eine ausreichende Zufuhr an Vitamin B12 sorgt für widerstandsfähige, knackige rote Blutkörperchen, die den eingeatmeten Sauerstoff durch die kleinsten Kapillaren in die Peripherie des Körpers zu leiten. Damit wird die Durchblutung von Muskeln, Gehirn, Haut und innerer Organe verbessert, was neben Hochleistungssportlern auch sehr alten Pferden extrem zu Gute kommt.

Vitamine für die Nervenkraft

Die bedarfsgerechte Zufuhr an Vitamin B, Lecithin und Glutamin ist wichtig für die Regeneration der Nervenzellen. Ein Mangel an Vitamin B führt zu nervösen Störungen, Hirnentwicklungsstörungen, Psychosen und vielen weiteren mentalen Problemen. Während der Mangel an Vitamin B1 zusätzlich zu Krämpfen und Lähmungen führt, kommt es beim Vitamin B2 - Mangel eher zu Schleimhaut- und Hautproblemen. Vitamin B6 - Mangel führt neben Störungen des Nervengewebes zu mangelndem Muskelaufbau. Biotin wirkt als Coenzym. In Mangelexperimenten wurden Muskel- und Hautprobleme sowie Haarwachstumstörungen festgestellt. Biotin soll angeblich das Hufwachstum anregen.
Die Aktivierung vieler B-Vitamine ist von einer bedarfsgerechten Spurenelementversorgung abhängig. In Anbetracht der KPU - Diskussion nicht unerheblich.

Neuere Erkenntnisse zum Thema Vitamin D

Vitamin D ist derzeit im Fokus der Ernährungsforschung. Da zumindest beim Menschen die körpereigene Bildung nicht ausreicht wird eine Supplementierung empfohlen. Ein Mangel an Vitamin D steht im Zusammenhang mit Störungen des Insulinstoffwechsels und erhöhtem Entzündungsgeschehen. Eine erhöhte Zufuhr an Vitamin D konnte bei menschlichen Patienten mit Glucoseintoleranz die Insulinresistenz signifikant mindern (Pharmazeutische Zeitung Juni 2012). Vitamin D und Vitamin K sind nicht nur knochenstabiliserend sondern immunstärkend und scheinen eine bedeutende Wirkung bei der Bekämpfung von Adipositas bzw. EMS zu haben. Solche Erkenntnisse darf man durchaus auf das Pferd übertragen.

Hohe Bioverfügbarkeit durch Mikronährstoffe aus Pflanzen

Im Vergleich zu allen anderen dr.Weyrauch-Produkten haben wir ausnahmsweise synthetische Vitamine (außer beim Vitamin E) verwendet, da es nicht möglich war, die Vitamine aus natürlichen Quellen zu beziehen. Diese sind jedoch in der Pulverform in eine Grundlage aus getrocknetem Honig und roten Früchten eingebunden, um eine besonders hohe Verfügbarkeit der Vitamine zu gewährleisten. Nr. 17 Feuerstrahl ist wie alle dr.Weyrauch-Produkte frei von Konservierungs-, Aromastoffen oder Bindemitteln!

Im Nr. 17 Feuerstrahl sind die Vitamine in eine Basis aus hochwertigen antioxidativ wirksamen Nährstoffen wie Anthocyanen aus der Heidelbeere, speziellen Polysacchariden aus der Gojibeere und Lycopin aus der Tomate eingebettet. Dadurch entsteht ein "Vitaminspareffekt". Zudem wurden Glutamin und Lecithin, zwei wesentliche Bausteine für das Nervensystem in die Rezeptur aufgenommen. Glutamin ist eine wichtige Aminosäure mit großer Bedeutung für die Muskulatur, die Zellgesundheit, die Denk- und die Merkfähigkeit.

Nr. 17 Feuerstrahl Pulver

Der Feuerstrahl in Pulverform basiert auf einer Grundlage von Lecithin, Granatapfelschalen, Schwarze Johannisbeeren, Heidelbeeren, Aroniafrüchten sowie getrocknetem Honig. Der hohe Anteil an Sekundären Pflanzenstoffe aus den roten Beeren sowie dem Gojibeerenextrakt und dem Lycopin macht dieses Vitaminpräparat einmalig und unvergleichlich. Alfalfa-Extrakt liefert natürliches Vitamin K1 aus Chlorophyll.


Guter Helfer und Notanker

Der Nr. 17 Feuerstrahl wird am besten situationsbedingt oder regelmäßig im Fellwechsel zum Ausgleich etwaiger Vitaminmangelzustände auf der Basis von Nr. 4 Goldwert, Nr. 19 Mordskerl, Nr. 21 Beinhart, Nr. 2 Standfest oder Nr. 1 Alles fliesst gefüttert. Eine dauerhafte Zufütterung wird, wenn, dann nur in niedriger Dosierung oder wenn kein Weidegang möglich ist, empfohlen.

Im Gegensatz zur üblichen Lehrmeinung werden die B-Vitamine nicht gleich ausgeschieden sondern reichern sich bei kurmäßiger hoher Fütterung im Plasma und Gewebe an. Das macht eine stoßweise Fütterungen sinnvoll ("Klinische Bedeutung von Vitamin B1, B6, B12 in der Schmerztherapie", N.Zöllner et al.Steinkopff Verlag 1988).

Zusammensetzung Nr. 17 Feuerstrahl:

Heidelbeeren, Granatapfelschalen, Lezithin, Schwarze Johannisbeeren, Aroniabeeren

Zusatzstoffe/kg:

Vitamin A
als Retinylacetat (3a672a) 75.000 I.E.
Vitamin E
als natürliches Vitamin E (3a700) 10.000 mg
Vitamin D
als Cholecalciferol (3a671) aus Flechtenextrakt 37.500 I.E.
ß-Carotin (3a160 (a)) 2.500 mg
Vitamin K1 als Phyllochinon 125 mg
Vitamin C Ascorbinsäure (3a300) 25.000 mg
Vitamin B1 als Thiaminhydrochlorid (3a820) 4.000 mg
Vitamin B2 als Riboflavin (3a825i) 2.000 mg
Vitamin B3 (Niacin) als Nicotinsäure (3a314) 1.500 mg
Vitamin B5
als Calcium-D-Pantothenat (3a841) 1.500 mg
Vitamin B6 als Pyridoxinhydrochlorid (3a831) 3.000 mg
Folsäure
als Pteroylmonoglutaminsäure (3a316) 1.000 mg
Biotin (3a880) 40.000 mcg
Vitamin B12 als Cobaldamin 50.000 mcg
Cholin als Cholintartrat (3a890) 15.000 mg
Carnitin als Carnitintartrat (3a911) 30.000 mg
Glutamin 75.000 mg
Gojibeerenextrakt
(50% Polysaccharide) 50.000 mg
Heidelbeerextrakt (10% Anthocyane) 2.500 mg

Analytische Bestandteile:

Rohprotein 10%, Rohfett 6%, Rohfaser 3%, Rohasche 5%, Natrium 0%

Fütterungsempfehlung:

Fütterungsmenge 20 bis 40g (1 bis 2 Meßlöffel) pro Pferd und Tag, Ponys und Kleinpferde entsprechend weniger.Wegen des erhöhten Vitamingehalts bitte nicht mehr als täglich 80g pro Pferd und Tag füttern.

Wann entsteht ein Vitaminmangel beim Pferd?

Stress-Situationen erhöhen den Vitaminbedarf beträchtlich. Davon betroffen sind stark geforderte Turnierpferde, deren Reserven an antioxidativen Stoffen und "Nervenfutter" am Ende der Saison regelrecht aufgebraucht sind. Bei Pferden mit dem Equinen Cushing Syndrom (ECS) können Mängel im Bereich der B-Vitamine durch die erhöhten ACTH- und Cortisolwerte auftreten (Berg et al. (2006)).

Ein Vitaminmangel kann durch fehlenden Weidegang im Winter auftreten. Hier sind vor allem die fettlöslichen Vitamine betroffen. Dazu gehört ebenso ein sinkender Gehalt an ß-Carotin im Heu über die Winterzeit.

Werden Pferde im Stall oder auf der Koppel eingedeckt gehalten, kann fehlendes Sonnenlicht zu einem Vitamin D- Mangel und damit u.a. zu Knochenproblemen, aber auch Störungen des Immunsystems und des Fettstoffwechsels führen.

Wenn Pferde durch Leberprobleme sehr stark belastet sind, steigt vor allem der Bedarf an B-Vitaminen. Durchfall, Antibiotika-Behandlungen und Wurmbefall können den Verdauungstrakt in Mitleidenschaft ziehen, so dass die körpereigene Vitamin B-Synthese beeinträchtigt ist. Wenn Krankheit und Alter den Organismus geschwächt haben oder Zuchtstuten intensiv auf ihre Fruchtbarkeit vorbereitet werden sollen, ist eine hochwertige Vitaminisierung von Vorteil.

Weitere gesicherte Auslöser vor allem für einen Mehrbedarf an Vitamin B12 sind virale, bakterielle und parasitäre Infektionen, physische Traumata, besonders im Bereich des Halses und Kopfes, Instabilitäten der Halswirbelsäule, schwere psychische Traumatisierungen sowie toxische Belastung mit diversen Umweltgiften und Chemikalien (Insektizide, Pestizide, Lösungsmittel, Schwermetalle, Farbstoffe und Konservierungsmittel (Pall, Martin L. 2007)

Vitamine in der Zucht

Laktierende Stuten geben Vitamine des B-Komplexes nur an das Fohlen über die Milch weiter, wenn sie selbst ausreichend mit B- Vitaminen versorgt sind. Für die Fohlen bedeutet eine gute Vitamin B-Versorgung vor allem Nervenstärke für die Zukunft und damit mehr Offenheit für neue Situationen. Eine Unterstützung des Absetzers durch eine gute Vitaminversorgung in dieser schweren Zeit macht Sinn.

Wie erkennt man einen Vitaminmangel beim Pferd?

Leistungsabfall, Unkonzentriertheit und Nervosität, aber auch allgemeine Schwäche und schlechte Regenerationsfähigkeit, eventuell auch extreme Freßunlust können auf diverse Vitaminmängel hinweisen. Erdefressen trotz guter Mineralisierung (Vitamin B12 –Mangel) und Kotfressen trotz guter Spurenelement- und Faserversorgung sind Zeichen für einen Vitaminmangel. Auf Belastungen durch nitrosativen Stress (und damit indirekt auf einen Vitamin B12 -Mangel) weisen Müdigkeit und frühzeitige Erschöpfung, chronische Schmerzen, Ängstlichkeit und Panikattacken, Störung der Immunfunktion; Störungen des Magen-Darm-Trakts, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Störungen des Hormonhaushalts hin (Pall 2007).

Reicht die Versorgung durch Vitamine in klassischen Mineralfuttern?

Das ist ein großes Problem. Beim gesunden, unbeanspruchten Pferd ist der Bedarf an Vitaminen sicherlich überschaubar. Da wirft sich die Frage auf, ob die kleinen Mengen an zum Beispiel teuren B-Vitaminen, die in Mineralfuttern zugesetzt sind wirklich Sinn machen oder die großen Mengen an günstigen Vitaminen - z.B. Vitamin A - nicht des Guten zuviel sind?

Auf der anderen Seite gibt es Bedarfssituationen (siehe oben), die eine erhebliche Zufuhr an z.B. Vitamin D, Vitamin E oder den B - Vitaminen (Leber- und Darmerkrankungen) erfordern, bei denen ein normales Mineralfutter den Vitaminbedarf nicht einmal im Ansatz decken kann.

Der Wunsch nach der "allumfassenden" bedarfsgerechten Fütterung ist nicht so einfach zu realisieren und oft stellen Mineral-Vitamin-Futter eine Art Augenwischerei dar.
Quelle: Dr.Weyrauch

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